Dieses Dossier der Schweizerischen Zeitschrift für Sozial- und Kulturanthropologie untersucht, wie die Künste durch ihre Einbettung in den öffentlichen Raum Herausforderungen sichtbar machen, die an der Schnittstelle zwischen dem Lokalen und dem Globalen angesiedelt sind. Durch die Zusammenstellung von Beiträgen aus unterschiedlichen Forschungsfeldern – sowohl hinsichtlich der untersuchten künstlerischen Praktiken (Tanz, Zirkus, Musik, bildende Kunst) als auch ihrer Wirtschaftsmodelle (Hutgeld, Kulturindustrie, öffentliche Aufträge) und geografischen Kontexte – zeigt das Dossier, wie ästhetische und politische Dynamiken im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kunst im öffentlichen Raum zur Herausbildung transnationaler Kunsträume beitragen.